FAQ’s

Fragen & Antworten

Antworten auf die häufigsten Fragen rund um die MPU

Die Medizinisch-Psychologische Untersuchung (MPU) wird von der Fahrerlaubnisbehörde angeordnet, wenn Zweifel an der Fahreignung bestehen. Typische Gründe sind:

  • Alkohol- oder Drogendelikte im Straßenverkehr
  • Wiederholte Verkehrsverstöße (z. B. Punkte in Flensburg)
  • Straftaten im Zusammenhang mit dem Fahren
  • Zweifel an der körperlichen und oder psychischen Eignung

Ziel der MPU ist es, medizinische, psychologische und leistungsdiagnostische Faktoren zu prüfen, um festzustellen, ob die betroffene Person zukünftig wieder sicher am Straßenverkehr teilnehmen kann.

Die Durchfallquote bei der MPU liegt seit Jahren bei 40–50 %. Viele Betroffene unterschätzen die Anforderungen – vor allem psychologische Begutachtung besonders in der psychologischen Begutachtung.

Häufig kommt es zu Problemen weil:

  • Keine ausreichende Auseinandersetzung mit den Ursachen des Fehlverhaltens stattgefunden hat
  • Fehlendes Wissen über den Ablauf der MPU und die umfangreichen Anforderungen fehlen
  • Der Versuch, Standardantworten auswendig zu lernen, vom Gutachter durchschaut wird, ist also nicht zielführend

Eine professionelle Vorbereitung hilft dabei, das eigene Verhalten ehrlich und selbstkritisch aufzuarbeiten, erarbeitete Veränderungen überzeugend darzustellen und die Untersuchung souverän zu bestehen.

Achten Sie auf diese Qualitätsmerkmale:

  • Transparenz: Offene Kommunikation über Inhalte und Kosten, keine versteckten Gebühren
  • Qualifikation: Vorbereitung durch ausgebildete Psychologinnen und Psychologen oder FachberaterInnen
  • Individuelle Betreuung: Kein (starres) Schema oder Profiling, sondern ein auf Ihre Situation zugeschnittener Plan
  • Realistische Dauer: Seriöse Anbieter nehmen sich die Zeit, die nötig ist – keine Versprechen wie „in 1–2 Sitzungen zur bestandenen MPU“
  • Keine Erfolgsgarantien: Die Entscheidung liegt immer bei der Begutachtungsstelle

Je nach persönlicher Situation stehen verschiedene Möglichkeiten offen:

  • Einzelgespräche: Individuelle Analyse des Fehlverhaltens, Entwicklung neuer Strategien, intensive Begleitung
  • Gruppensitzungen: Erfahrungsaustausch mit anderen Betroffenen, Moderiert durch erfahrene PsychologInnen und Psychologen
  • Online-Vorbereitung: Flexible Termine via Videokonferenz, ideal bei weiter Anreise
  • Kombinationsmodelle: Mischung Kombination aus Einzel- und Gruppensitzungen coaching für eine ausgewogene Vorbereitung

Die Dauer hängt von dem Delikt und der individuellen Vorgeschichte ab, meistens beläuft sich die Dauer zwischen 3 bis 6 Monaten (nicht mit der Dauer der Abstinenznachweise zu verwechseln).

Faustregel: Je schwerwiegender der Verstoß, desto länger kann die Vorbereitungszeit sein.

Die Kosten sind abhängig vom Umfang und den gewählten Methoden:

Einzelgespräche: ca. 80–150 € pro Sitzung
Komplettprogramme Vorbereitung: 1.200–2.500 € (inkl. Abstinenznachweise ggf. mehr)

Seriöse Anbieter legen alle Kosten vorab transparent offen und erstellen einen individuellen Fahrplan der persönlichen Kosten- oder einen Ratenzahlungsplan.

Bei Alkohol- oder Drogendelikten verlangen Begutachtungsstellen häufig Abstinenznachweise über 6 bis 12 oder auch 15 Monate.

  • Nachweise ausschließlich durch über anerkannte Labore (Urin- oder Haaranalysen)
  • Lückenlose Nachweise sind entscheidend für die Anerkennung
  • Frühzeitige Planung ist wichtig, da ohne gültige Nachweise eine MPU nicht bestanden werden kann.

Theoretisch ja – praktisch ist das Risiko sehr hoch, die Begutachtung nicht zu schaffen:

  • Unvorbereitete Teilnehmer wirken oft unreflektiert oder die Antworten sind auswendig gelernt.
  • Psychologen erkennen Standard-Floskeln schnell.
  • Eine nicht bestandene MPU verursacht zusätzliche Kosten und vor allem viel erheblichen Zeitverlust.

Eine gute und sichere Vorbereitung erhöht die Erfolgschancen deutlich und macht den gesamten Prozess planbarer.

Seien Sie skeptisch bei:

  • Erfolgsgarantien („100 % Bestehensquote“)
  • Schnellkursen oder aggressiver Werbung
  • Fehlenden Qualifikationen
  • Hohe Vorauszahlungen ohne detaillierten Leistungsplan
  • Druck oder Einschüchterung, wenn Sie Fragen stellen

Ein vertrauensvoller Anbieter beantwortet alle Fragen offen und respektvoll.

Mit uns sicher durch die MPU – los geht’s!

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